Herzlich Willkommen bei der evangelischen Kirchengemeinde

 

 Kirchl. Nachrichten

Ev. Pfarramt Pfarrer Hartmut Lemp Tel.: 06402 – 7109

In dringenden Fällen : mobil 0170- 1203772

Ev. Gemeindebüro im Gemeindehaus Am Bornweg 9 Tel.: 06402 – 7863

dienstag 10:00 bis 13:00 Uhr

in dringenden Fällen Tel.:06402/1052 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Spendenkonten: Kirchengemeinde Villingen DE1251 3900 0000 9461 8703

Kirchengemeinde Nonnenroth: DE 6951 3900 0000 8137 9602


So.: 09.08.:         keine Gottesdienste in Villingen und Nonnenroth

Di.: 11.08.:        10:00 -13:00 Uhr Gemeindebüro Villingen, Am Bornweg 9

 


 

So.: 02.08.:         10:45 Uhr Gottesdienst in der Villinger Kirche

                               mit Prädikantin Ilona Alberding

weiterhin unter Einhaltung der derzeit geltenden Hygienereglungen mit Schutzkonzept zur Abwendung der Corona-Pandemie. Das bedeutet unter anderem Eintrag in Anwesenheitslisten, Sitzordnung, Hygieneregelungen, Abstandsgebot, kein gemeinsamer Gesang, Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung beim Ein- und Ausgang, auf den Mundschutz kann am Sitzplatz verzichtet werden.

Di.: 04.08.:        10:00 -13:00 Uhr Gemeindebüro Villingen, Am Bornweg 9


 

So.26.07.:           keine Gottesdienste in Villingen und Nonnenroth

Di.: 28.07.:        10:00 -13:00 Uhr Gemeindebüro Villingen, Am Bornweg 9


 

So.19.07.:           10: 45Uhr Gottesdienst in der Villinger Kirche

In Hessen sollen pro Person 3 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen. Zwischen den Personen muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.
Bitte beim Aufsuchen und Verlassen des Platzes eine Maske tragen.

Di.: 21.07.:        10:00 -13:00 Uhr Gemeindebüro Villingen, Am Bornweg 9

 

Kirchenvorstand bedankt sich bei der Küsterin Yvonne HessYvonne und Alfred Hess

Mit großem Elan nahm vor fast einem halben Jahrzehnt Yvonne Hess das Küsteramt der Villinger Kirche an. Drei Jahrzehnte hatte Paul Nürnberger mit seiner Ehefrau das Amt inne. Bei ihrer Einführung meinte Yvonne Hess seinerzeit, dass sie fest vorhabe diese Zeit zu toppen. Gleich von Anfang an spürte man, dass das Küsteramt für Yvonne eine Herzensangelegenheit ist. So waren es längst nicht nur die Reinigungsarbeiten in der Kirche. Die Begleitung des Gottesdienstes, besonders bei größeren Veranstaltungen, ob bei Konfirmationen, Jubiläen, Hochzeiten, Taufen, Abendmahlsfeiern, oder bei den großen Festen Ostern und Weihnachten lag bei ihr in guten Händen. Schon zu Beginn wurde sie von ihrem Ehemann Alfred unterstützt. Gar manchen Gang zum Friedhof hat sie ‚läutend‘ begleitet. Leider muss Yvonne krankheitsbedingt ihr Amt zur Verfügung stellen. Gerne hätte Alfred sie auch länger vertreten. Leider war und ist ihm dies – ebenfalls krankheitsbedingt – nicht möglich. Zu gerne hätte der Kirchenvorstand sich bei den beiden für ihr Engagement nach einem Gottesdienst in und an ihrer Kirche bedankt. Corona lässt dies nicht zu. Aus diesem Grund kommt die Laudatio nun hier an dieser Stelle. Der obligatorische Blumenstrauß, verbunden mit herzlichen Segenswünschen, kommt dieser Tage mit Abstand zu einer besonders engagierten und beliebten Küsterin und ihrem Ehemann. Die Kirchengemeinde sagt Yvonne und Alfred Hess: Danke!  

 


 

So.12.07.:           11:00 Uhr Gottesdienst in der Schäferwagenanlage

 

                               „Thema: Wohl dem, der ein Zuhause hat!“

Es darf in Gottesdiensten – außerhalb von Räumen!“ wieder gesungen werden. Wir freuen uns, dass der Gottesdienst von Hermann Wilhelmi und Martin Wilhelmi mit der Posaune begleitet wird. Bitte beim Aufsuchen des Platzes und Verlassen eine Maske tragen.

                               Auf Wunsch erfolgt Abholung mit dem Gemeindebus.

                               13:00 Uhr Taufgottesdienst von Lia Charlott Merta – Licher Straße 1

                               14:00 bis 18:00 Uhr – Tag der Offenen Gärten in der Schäferwagenherberge

Schäferwagenherberge2Die Schäferwagenanlage mit ihrem herrlichen Obstbaumbestand ist vom Nabu zum Tag der offenen Gärten ausgewählt worden. Es werden Erklärungen angeboten. Weiterhin gibt es von den Früchten der Anlage herrlich, frischen Kir(s)chkuchen und Kaffee.

Die Fahrradwandergruppe – Start 14 Uhr Bahnhof Hungen – wird gegen 14 Uhr 30 erwartet.

Di. 14.07.:      10:00 -13:00 Uhr Gemeindebüro Villingen, Am Bornweg 9


 

So. 05.07.:       10:45 Uhr Gottesdienst in der Villinger Kirche

                        unter Einhaltung der geltenden Hygienereglungen mit Schutzkonzept zur

                        Abwendung der Corona-Pandemie. Das bedeutet: Abstand halten -

                        Mundschutz beim Ein-und Ausgang - kein gemeinsamer Gesang -

                        Händedesinfektion - begrenzte Teilnehmerzahl.

                        kein Gottesdienst in Nonnenroth

Mo. 06.07.:        10:00 Uhr Heimatkundlicher Arbeitskreis

Der HKA plant im Villinger Bürgerhaus eine ständige Ausstellungshalle seiner vielfältigen Exponate. Die Ausstellungshalle wurde seitens der städtischen Gremien genehmigt und soll in dem lichtdurchfluteten Seiteneingang des Bürgerhauses installiert werden. Der Heimatkundliche Arbeitskreis plant in dieser Halle 10 Vitrinen an den Wänden anzubringen. Wer sich gerne daran beteiligen möchte, ist zu diesem Termin willkommen.

Di. 07.07.:       10:00 -13:00 Uhr Gemeindebüro Villingen, Am Bornweg 9

Reformationsfiguren am Lutherweg 1521 – Der PostmoderneIMG 6716 1

Durch die Begegnung mit weißrussischen Künstlern entstanden am Lutherweg 1521 verschiedene Figuren der Reformationsgeschichte. Nicht übersehbar Johannes Calvin in der Mitte des Dorfes in Nonnenroth. Direkt neben der Kirche steht Martin Luther und schaut Richtung Worms. Diese Figuren sind sehr natürlich geschnitzt und eher als Volkskunst anzusehen. Gegenwartskunde an ihnen sind eher Attribute, die man ihnen mitgegeben hat: So hat der Hirte im Hungener Volkspark ein IPhone umhängen. Calvin trägt eine Rolex am linken Handgelenk und Martin Luther hat einen Davidstern auf der linken Brust. Ganz anders die dritte Figur: Schon äußerlich keine Volkskunst, sondern Gegenwartskunst, und für viele Nonnenröther und Wanderer die an ihr vorbeiziehen „eine besonders hässliche Schnitzerei.“ Völlig anders sehen dies Kunstexperten. Für sie ist diese Figur hoch lobenswerte Gegenwartskunst und kann nur verstanden werden, wenn man sie erklärt bekommt, oder sich in der Kunstgeschichte auskennt. Aufgabe des Künstlers war es, aufzuzeigen, dass christlicher Glaube auch in der Moderne und in der Postmoderne etwas zu sagen hat und zukunftsorientiert ist. Die Kunstgeschichte dieser Schnitzerei begann schon, als die Künstler aus Belarus noch nicht in Deutschland angekommen waren. Der sehr alte Eichenstamm hatte einen großen Riss. Digital wurden Bilder nach Weißrussland geschickt um den Künstler zu fragen, ob der Stamm überhaupt noch bearbeitungsfähig ist. Der Künstler antwortete: „Genau dies habe ich gewollt, denn die Zerrissenheit des Menschen, ist in besonderer Weise ein Zeichen der Moderne. In Deutschland angekommen, begann der Künstler Sascha Lazerko eine Figur zu skulptieren, deren Kopf an Bilder von Picasso erinnert und deren Körper kubistisch aufgebaut war. Symbolisch hielt die Figur ein großes Nest vor sich. Es kann auch sein, dass das Nest die Figur hält. Ein Symbol für die schützenswerte und bedrohte Erde, die gesamte Schöpfung. Ganz am Ende nahm der Künstler seine Motorsäge und schnitt drei Fenster in sie hinein und benannte diese nach 3. Korinther 13 „Glaube, Hoffnung, Liebe.“ Bei der Eröffnung sagte der Künstler, dass die Menschen der Moderne und der Postmoderne, diese drei offenen Fenster benötigen damit sie lichtvoll in die Zukunft schauen können.

Nun ist die Figur durch die Witterung sehr dunkel und schwarz geworden. Die Meinungen gehen sehr auseinander: Sollte man sie in diesem Zustand lassen, oder sollte man dem Holz seine Ursprüngliche Farbe zurückgeben? Man darf sehr gespannt sein, wie die Diskussion endet. Besonders eindrucksvoll ist die Figur im Abendlicht. Dann werfen die Fenster Licht auf die Erde und man kommt der Botschaft des Künstlers noch näher, wie sehr Glaube, Hoffnung, Liebe lichtvolle Fenster der Gegenwart sind, die wir immer wieder erleben dürfen. An der Figur von Sascha Lazerko macht sich deutlich: Man sieht nur was man kennt. Sie ist große Kunst!


 

So.28. 06.: Keine Gottesdienste in der Villinger und Nonnenröther Kirche. In der Ferienzeit finden die Gottesdienste unregelmäßig statt. Solange das Singverbot besteht, bemühen wir uns um Organisten, die das Singen übernehmen.

Mo.29.06.: 15:00 Uhr Begegnungskaffee in der Schäferwagen-Anlage. Neben der Grillhütte unter den Kirschbäumen. Bei gutem Wetter bietet die Schäferwagenanlage die Möglichkeit, mit Einhalten aller Abstandsregelungen, einen Begegnungskaffee abzuhalten. Derzeit wurden viele Kirschen geerntet. Daher bietet es sich an, an diesem Nachmittag frische Waffeln mit Kirschen anzubieten. Hierzu sind auch Gäste aus Villingen willkommen. Bei Regen ist der Begegnungskaffee im großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses. Auch hier gibt es frische Waffeln mit Kirschen. Masken sind derzeit nicht mehr erforderlich. Wer mit dem Gemeindebus abgeholt werden möchte, melde sich bitte in Villingen bei Ilse Diehl oder im Pfarramt 06402-7109 (Auch Anrufbeantworter möglich!)

Di. 30.06.: 10:00 -13:00 Uhr Gemeindebüro Villingen, Am Bornweg 9

Mi.01.07.: 15:00 Uhr Begegnungskaffee im Villinger Gemeindehaus. Auch hier wurden die Tische im großen Saal so gestellt, dass die Abstandsregeln eingehalten werden können. Es gibt frischen Kirschkuchen. Gäste aus Nonnenroth sind willkommen. Abholmöglichkeiten mit dem Gemeindebus in Villingen und in Nonnenroth sind möglich.

Night of light – Nacht der LichterKirche rot

Viele Nonnenröther waren aufgeschreckt und teilweise aufgeweckt, als am späten Abend vergangenen Montag um 22 Uhr die Glocken über das Dorf schallten. Der Blick hinauf zur Kirche zeigte ein gespenstisch schönes Bild. Die gesamte Kirche war in rotes Licht getaucht. Der Veranstaltungstechniker und Kirchenvorsteher Jan Niklas Volk hat sich der Aktion „Night of Light“ angeschlossen, die darauf aufmerksam macht, dass eine ganze wirtschaftliche Sparte wirtschaftlich ‚mit dem Rücken an der Wand‘ steht. In Solidarität mit vielen Menschen, denen es ähnlich ergeht, hat sich der Kirchenvorstand damit solidarisch erklärt. Kirche bleibt dann glaubwürdig, wenn sie eine Kultur der Barmherzigkeit lebt und einfordert. Wir danken Jan Niklas Volk, der nicht nur in den vergangenen Wochen den Klangteppich ermöglichte, sondern auch für das besondere Erlebnis, die Nonnenröther Kirche in rotem Licht zu sehen. Rainer Weisbecker hat mit den Glocken ebenfalls dazu beigetragen. Weitere eindrucksvolle Bilder der Rotlichtkirche auf der Homepage www.nonnenroth.de


 

So. 21.06.:       10:45 Uhr Gottesdienst in Villingen

                        unter Einhaltung der geltenden Hygienereglungen mit Schutzkonzept zur

                        Abwendung der Corona-Pandemie. Das bedeutet: Abstand halten -

                        Mundschutz beim Ein-und Ausgang - kein gemeinsamer Gesang -

                        Händedesinfektion - begrenzte Teilnehmerzahl.

                        kein Gottesdienst in Nonnenroth

Di. 23.06.:       10:00 -13:00 Uhr Gemeindebüro Villingen, Am Bornweg 9

Brestschanka 2008 hoch 1Kirchentag am 21. Juni 2020 im Villinger Steinbruch

Alles war geplant: Der Termin stand seit langem in den Kalendern. Ein Fest des Glaubens mit Freudinnen und Freunden aus nah und fern hatte sich Pfarrer Hartmut Lemp zum Abschied gewünscht. Das Thema: „Jesus Christus gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit.“ Der Ort: Villinger Steinbruch. Die Alternative wäre gewesen auf der Grenze zwischen Nonnenroth und Villingen unterhalb des alten Hochbehälters. Aber dann hatte man sich für den Steinbruch entschieden mit seiner unverwechselbaren Kulisse. Im vergangenen Herbst hatten einige Ehrenamtliche die Felswand freigemacht. Wie bereits mehrmals in der Vergangenheit, wollte man die Bühne direkt vor diese herrliche Basaltkulisse stellen.

Seit langem wussten die Freudinnen und Freunde aus Weißrussland – Brestschanka - um diesen Termin. Da man nicht wusste, ob es noch zu einem weiteren Zusammentreffen kommen würde, hatte man auch ins Auge gefasst, ehemalige Tänzer mit einzuladen, die schon lange nicht mehr die akrobatischen Sprünge mitmachen können, aber viele Jahre dem Ensemble angehörten. Die Schäferwagenanlage war ausschließlich für Brestschanka gebucht. Die Weißrusslandhilfe hatte die Finanzierung für die Busreise geklärt. Sicher wird es das letzte Mal sein innerhalb der Dienstzeit des Pfarrers, dem die Freundschaft mit Belarus eine Herzensangelegenheit war.Brestschanka Chor 2008 qu 1Wie immer sollte der Kirchentag beginnen mit den Chören aus Villingen und Nonnenroth: Glocken der Heimat – Stimmen der Sehnsucht. Dann ein ökumenischer Gottesdienst mit Gesängen auch aus der russisch orthodoxen Liturgie. Für reformierte Gemeinden völlig ungewohnt, aber die Freundschaft über Grenzen hinweg macht es möglich.

Auch das Essen war schon bestellt: Traditionsgemäß Pellkartoffeln und Quark. Der Kirchentag in der Region - schon länger ein Fest des Glaubens auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Der Jugendchor ‚ Songlines‘ hatte zugesagt. Der Blueschor aus Laubach unter der Leitung des langjährigen Organisten Hermann Wilhelmi wollte auftreten. Zum Abschluss des Tages hatte Pfarrer Hartmut Lemp sich das Lied von Querbeet: Laewe gewünscht. „Leawe es gewwe enn nomme, Leawe es komme ean gieh.“ All dies hat eine weltweite Pandemie verhindert. „Leawe es Reje ean Sonne, em Leawe soi mier e poar Joar Gast. Vom Leawe wird manches genomme, wodroff em Leawe dou gefreut dich hattst.“

Der Kirchentag 2020 in Villinger Steinbruch wurde durch Corona verhindert. Verhindern konnte die Pandemie nicht die wunderschönen Erinnerungen vergangener (Kirchen)Tage und die Zuversicht: Jesus Christus gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit. Auch in der Zukunft werden Christen wieder Feste des Glaubens feiern.


 

So. 14.06.:           10:45 Uhr Gottesdienst in Villingen

                               unter Einhaltung der geltenden Hygienereglungen mit Schutzkonzept zur

                               Abwendung der Corona-Pandemie. Das bedeutet: Abstand halten -

                               Mundschutz beim Ein-und Ausgang - kein gemeinsamer Gesang -

                               Händedesinfektion - begrenzte Teilnehmerzahl.

Anmeldungen für den Gottesdienst sind weiterhin möglich und werden von Inge Högy unter Tel.: 06402-2749 angenommen.

                               kein Gottesdienst in Nonnenroth

Di. 16.06.:           10:00 -13:00 Uhr Gemeindebüro Villingen, Am Bornweg 9

                               16:00 Uhr Anmeldung zur Konfirmation An der Kirche

Unser Küsterehepaar Yvonne und Alfred Hess kann leider aus gesundheitlichen Gründen den Küsterdienst nicht mehr wahrnehmen. Die Kirchengemeinde dankt Ihnen für die freundlich und zuverlässig geleisteten Dienste und wünscht den beiden alles Gute. Eine feierliche Verabschiedung im Gottesdienst erfolgt zu gegebener Zeit.

Wir suchen daher ab sofort eine Küsterin / einen Küster im Umfang einer geringfügigen Beschäftigung (5 Wochenstunden). Der Küsterdienst umfasst die Vor- und Nachbereitung sowie Begleitung der Gottesdienste, der Amtshandlungen und Veranstaltungen an und in der Kirche, die Pflege und Reinigung der Kirche und der Außenanlage. Einstellungsvoraussetzung ist die Mitgliedschaft in der EKHN, der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau oder einer christlichen Kirche, die der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) angehört. Die Vergütung erfolgt nach dem geltenden Tarif der kirchlichen Dienstvertragsordnung (KDO) in der EKHN.

Für Rückfragen steht Pfarrer Hartmut Lemp unter 06402-7109 zur Verfügung.

Wenn Sie Interesse haben, freuen wir uns auf ihre Bewerbung bis spätestens zum 30.06.2020 an das Gemeindebüro der ev. Kirchengemeinde Villingen, Am Bornweg 9 , 35410 Hungen-Villingen oder per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

So. 07.06.:           keine Gottesdienste in Villingen und Nonnenroth

Di. 09.06.:           10:00 -13:00 Uhr Gemeindebüro Villingen, Am Bornweg 9

Das Pfarramt ist vom 02. bis 14. Juni teilweise nicht besetzt. Bitte beachten Sie den Anrufbeantworter. Vertretung übernimmt Pfr. Hans Peter Gieß, Langsdorf. Tel. 06404-950113.

EicheEine gewaltige Eiche erinnert ...

In diesen coronativen Zeiten fährt man im Wald auch einmal mit dem Fahrrad Strecken, die man lange nicht gefahren ist. Wie gewohnt vorbei an den Drei Teichen, Richtung Hungen, dann eher Richtung Langsdorf, am Waldrand entlang etwa 2 km nordwestlich von Hungen – und steht urplötzlich vor einem gewaltigen Naturdenkmal. Eine uralte Eiche, wie sie wohl in Hungen ihresgleichen sucht. Der Umfang knapp 8 Meter, die Höhe etwa 20 Meter. Vermutlich 400 Jahre alt. Trotz mehrerer Astbrüche und vertrockneter Äste macht die Stileiche einen recht vitalen Eindruck. Zuhause angekommen recherchiert man und wird daran erinnert, dass dieser Baum in einem Ort stand, der für Hungen und den Stadtteil Villingen von großer Bedeutung war. Ursprünglich hieß der Ort Messfelden.

Da Villingen früher ‚Vilden‘ geschrieben wurde, kann man annehmen, dass die Villinger ursprünglich aus Messvilden – Messfelden übersiedelt sind. Längst bevor die Villinger ihre Kirche im 13. Jahrhundert bauten, war ‚ihre‘ Kirche in Messfelden. Vielleicht kommt der Name daher, dass hier ein für die damalige Zeit bekanntes Gotteshaus stand, zu der – nicht nur die Villinger – pilgerten und hier die Messe feierten. Aber die Villinger feierten hier nicht nur Gottesdienst. Sie wurden über viele Jahrhunderte rund um die Messfelder Kirche begraben. Der Weg heißt bis heute Totenweg. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts bekam Villingen seinen Friedhof am Ortsrand, wo er sich gegenwärtig befindet. In Messfelden muss eine große romanische Kirche gestanden haben, die hier von den Ortsansässigen und auswärtigen Pilgern besucht wurde und deren Grundmauern in das 11. Jahrhundert zurück gehen.

Für Hungen ist der Ort Messfelden doppelt bedeutsam. Zum einen versuchte Graf Otto 1608, das Wasser des Messfelder Brunnens in die Stadt zu leiten. Es gelang ihm sogar, einen Springbrunnen in der Hungener Schlossgasse sprudeln zu lassen. Der Plan, das Wasser zu einem Springbrunnen in den Schlosshof zu bringen, misslang. Noch bedeutsamer – bis in die Gegenwart – ist aber ein Relikt, welches die Hungener Bevölkerung täglich hört: Die größte und älteste Hungener Glocke im Glockenturm der Stadtkirche hing früher jahrhundertelang in der Messfelder Kirche. Die Hungener nennen sie ‚Susanna‘. Susanna… der Name ist von einem lateinunkundigen Hungener gewählt. Denn auf der Glocke stehen die Worte: Sub anno domini. Daraus hat man ‚Susanne‘ gemacht. Susanne wurde, nachdem der Ort Messfelden aufgegeben wurde, im 30jährigen Krieg in Messfelden vergraben, um sie vor Räubern zu schützen. Nach dem 30jährigen Krieg soll die Glocke von einer Wildsau aus der Erde herausgewühlt worden sein. Daraus haben die Hungener später den schönen Reim gemacht: „Hätt mich die Sau neat gefonne, wär ich neat ean die Hungener Kirch gekomme.“ Später hätten die Hungener die herrlich klingende Susanna für viel Geld nach Frankfurt verkaufen können. Dass dies die Villinger verhindert haben, ist ebenfalls legendär... Denn die Villinger hatten das uralte Recht, dass der Klang der Messfelder Glocke sie auf dem (letzten) Totenweg begleitet.

Mit einem leichten Schmunzeln könnte man fragen, ob nicht kirchenrechtlich geklärt werden sollte, ob ‚Susanna‘ nicht doch in den Villinger Glockenturm gehörte? All diese Gedanken kamen dem Besucher der Messfelder Eiche, als er zufällig mit den Rad vorbeikam. Ohne Corona wäre er vielleicht nie auf die Idee gekommen, sich so – Abstand haltend - im Wald zu verfahren…


 

Pfingstsonntag 31.05.:

10:45 Uhr: Pfingstgottesdienst im Freien neben der Villinger Kirche

                   Bei Regen findet der Gottesdienst nicht statt.

                   Die Stühle stehen im Abstand von 2 Meter.

                   Bitte beim Aufsuchen und Verlassen der Stühle Maske tragen

11:00 Uhr: Pfingstlicher Klangteppich aus der Nonnenröther Kirche

Kirche NonnenrothEin ganz besonderes Programm ist rund um die Nonnenröther Kirche (auf etwa 1 Million m²) an diesem Pfingstsonntag zu hören. Live gespielt von Martin Wilhelmi, Posaune und Hermann Wilhelmi, Orgel. Der Klangteppich wird live im Internet übertragen auf dem YouTube Kanal der Evangelische Kirchengemeinde Villingen/Nonnenroth – Thema Klangteppich Pfingsten.

Der Kanal ist geöffnet ab 10:55 Uhr und beginnt mit dem vollen Geläut.  

 

 

Die Programmabfolge:

Launy Grøndahl, Konzert für Posaune Satz 1

EG 124 Nun bitten wir den Heiligen Geist

Paul Kickstatt, Choralbearbeitung über „Nun bitten wir den Hl. Geist“

G.Fr.Händel, Air (aus der Wassermusik)

S.Bach, Präludium B-Dur

EG 758, (EG = Evangelisches Gesangbuch) Psalm 150

Ferdinand David, Concertino für Posaune

EG 557 Ein Licht geht uns auf

Leonard Bernstein, Elegy für Mippy II für Posaune solo (Mippy ist ein großer Hund)

Ulrich Nehls, Rausschmeißer in C

Leonard Bernstein, Rondo für Lifey (Lifey ist eine quirlige nervende Hundetöle) für Pos. und Orgel

EG 621 Ins Wasser fällt ein Stein

Michael Schütz, Good MorningJ

Josef Strauss, „Ohne-Sorgen-Polka“

Edvard Grieg, Solveigs Lied für Posaune und Orgel

Gebet: Unser Vater

EG 636, 1, 3, 5, 6, 7 We shall overcome

Franz von Suppè, Ouvertüre zu „Die leichte Kavallerie“ für Posaune und Orgel (Torjubelhymne der Frankfurter Eintracht)

Pfarramtsvertretung

Das Pfarramt ist vom 02. bis 14.Juni teilweise nicht besetzt. Bitte beachten Sie den Anrufbeantworter. Vertretung übernimmt Pfr. Hans Peter Gieß, Langsdorf. Tel. 06404-950113.

Schäferwagenherberge

Ab 01. Juni ist die Schäferwagenherberge wieder geöffnet. Buchungen sind über das Dekanat möglich.

Geburtstagsbesuche und Jubiläen

Es wird noch einmal darauf hingewiesen, dass Hausbesuche derzeit nur auf ‚Bestellung‘ möglich sind. Gerne erinnern wir daran, dass zu Hochzeitsjubiläen oder zu runden Geburtstagen ‚ein ‚Balkonkonzert‘ im Hof geordert werden kann. Sowie das Kontaktverbot aufgehoben ist, werden Jubiläumsbesuche nachgeholt.

Beerdigungen und Trauerfeiern

Leider sind Trauerfeiern im Augenblick ausschließlich nur im Freien Gelände möglich. Dies gilt sowohl für die Nonnenröther und die Villinger Kirche. Auch die Trauerhalle mit Vorhalle in Villingen steht derzeit nicht zur Verfügung. Größere Trauerfeiern sind im Villinger Kirchgarten möglich. Hier können bis zu 65 Stühle mit großem Abstand gestellt werden.

Anmeldung zu Gottesdiensten

Anmeldungen zum Pfingstgottesdienst im Kirchgarten sind nicht erforderlich. Wer jedoch eine Reservierung für sich haben möchte, kann dies nach wie vor über eine Anmeldung bei Inge Högy erhalten.

Konfirmationsjubiläen

Da die Plätze in der Kirche für Konfirmationsjubiläen nicht ausreichen, wollen wir in der kommen Zeit für diese Jubiläumsgottesdienste das Freigelände in der Schäferwagenherberge und den großen Platz neben der Villinger Kirche nutzen. Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr sogar das 80 jährige Konfirmationsjubiläum feiern können.


 

Sonntag 24. Mai – 10 Uhr 45 Gottesdienst bei guter Witterung neben der Villinger Kirche Kirchgarten Villingen

Zunächst keine Gottesdienste in der Nonnenröther Kirche – weiterhin Klangteppich

Der Kirchenvorstand Nonnenroth hat noch keine abschließende Entscheidung getroffen und wartet die nächsten rechtlichen Vorgaben ab. In der Nonnenröther Kirche finden zunächst keine Gottesdienste statt. Dies kann sich ändern, wenn alle rechtlichen Vorgaben geprüft und umsetzungsfähig sind. Nach den zahlreichen positiven Rückmeldungen über den ‚Klangteppich‘, wird dieser im 14tägigen Rhythmus veranstaltet.


 

Sonntag 17. Mai – 10 Uhr 45 Gottesdienst mit telefonischer Anmeldung

Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Villingen teilt mit, dass ab sofort wieder Gottesdienste an den Sonn- und Feiertagen stattfinden. Die Anfangszeit beträgt 10:45 Uhr. Der Kirchenvorstand trägt die Verantwortung dafür, dass die Hygiene-Verordnung und alle erforderlichen Schutzmaßnahmen eingehalten werden.

Die Teilnahme an Gottesdiensten ist in Hessen durch die Abstandsregel begrenzt. Aus diesem Grund bittet der Kirchenvorstand um telefonische Anmeldung. Damit ist gewährleistet, dass ein Platz zur Verfügung steht und man keine Sorge haben muss, dass man wegen‚ Überfüllung durch die ´Abstandsregel‘ nicht mehr am Gottesdienst teilnehmen kann. Gleichzeitig ist gewährleistet, dass der Gottesdienst stattfindet. Anmeldungen bitte bis Freitag – Nachmittag bei Inge Högy 06402-2749. Sollten sich weniger als 10 Personen anmelden wird der Gottesdienst abgesagt. Die angemeldeten Personen werden benachrichtigt.

Die Plätze sind gekennzeichnet.

Der Kirchenvorstand sorgt dafür, dass  die Höchstzahl eingehalten wird, notiert die Namenliste der Gottesdiensteilnehmer. Die Liste wird 21 Tage aufbewahrt, damit evtl. Infektionsketten nachvollzogen werden können.

Beim Betreten und Verlassen der Kirche und beim Aufsuchen der Plätze wird Abstand gewahrt und Mundschutz getragen.

Der Kirchenvorstand hofft, dass absehbar Gottesdienste im Freien, neben der Kirche stattfinden können. Der Platz wird derzeitig hergerichtet. Die Anzahl der Besucher kann dann erheblich erweitert werden.

Zunächst keine Gottesdienste in der Nonnenröther Kirche – weiterhin Klangteppich

Der Kirchenvorstand Nonnenroth hat noch keine abschließende Entscheidung getroffen und wartet die nächsten rechtlichen Vorgaben ab. In der Nonnenröther Kirche finden zunächst keine Gottesdienste statt. Dies kann sich ändern, wenn alle rechtlichen Vorgaben geprüft und umsetzungsfähig sind. Nach den zahlreichen positiven Rückmeldungen über den ‚Klangteppich‘, wird dieser im 14tägigem Rhythmus veranstaltet. Der Klangteppich am kommenden Sonntag, 17. Mai – 11 Uhr wird inhaltlich vom Kirchenvorstand gestaltet. Es werden Lieder von Vicky Leandros; Silbermond; Kastelruther Spatzen, Marc Forster, Kelly und der Klassik eingespielt. Für den Klangteppich können aus der Gemeinde Liedwünsche über das Pfarramt, Gemeindebüro bzw. an die Organisten weitergegeben werden.

Großartige Spende für Nonnenröther Glocken

Klemens Südhoff, Jagdpächter in Nonnenroth und Röthges, hat im alten Ortskern in Nonnenroth unweit der Kirche ein Wohnhaus. Im Vorfeld der Vorbereitungen zur Drückjagd im Januar erfuhr Südhoff von den erheblichen Reparaturkosten des Glockengeläutes der Nonnenrother Kirche, die mit über 20.000 € veranschlagt waren. Schnell war die Idee geboren beim Schüsseltreiben am Abend einen Spendenaufruf an die Jagdgesellschaft zu richten. Nach einem wunderbaren Jagdtag in den beiden Revieren Nonnenroth und Röthges kamen diesem Aufruf die Jagdfreunde sehr großzügig nach. Grund dafür sicherlich auch, die Jägerschaft fühlt sich in den Jagdrevieren Nonnenroth und Röthges sehr wohl und ist auch der Landschaft und den Dörfern sehr verbunden. Der gesammelte Spendenbetrag von 770 € wurde von Familie Südhoff noch verdoppelt, so kam die beträchtliche Summe von 1540 € zusammen. Pfarrer Hartmut Lemp und der Kirchenvorstand bedankten sich dieser Tage für die großzügige Spende und man traf sich an der Kirche zur symbolischen Spendenübergabe. Hierbei gab Pfarrer Lemp der aufmerksamen Jägerschaft einen kurzen Einblick in die Geschichte Nonnenroths und der Nonnenröther Kirche. Das Bild zeigt, natürlich mit gebotenem Abstand, vorne Klemens Südhoff und Pfarrer Hartmut Lemp, im Hintergrund die begehungsberechtigten Jäger der Reviere Nonnenroth und Röthges.

 Pressebild Spende a


 

Sonntag 10. Mai

Gottesdienste in der Villinger Kirche

Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Villingen teilt mit, dass ab 10. Mai 2020 wieder Gottesdienste an den Sonn- und Feiertagen in wöchentlichem Rhythmus stattfinden. Die Anfangszeit beträgt 10 Uhr 45. Der Kirchenvorstand trägt die Verantwortung, dass die Hygiene-Verordnung und alle erforderlichen Schutzmaßnahmen eingehalten werden.

Die Teilnahme an den Gottesdiensten ist in Hessen durch die Abstandsregel begrenzt. Es sind bislang keine absoluten Oberzahlen – auch keine Zahl pro m² - vorgegeben.

D.h. für unsere Villinger Kirche: um einen 2 Meter Abstand zu gewährleisten, können in einer Bankreihe 2 Personen sitzen (bei Familienangehörigen auch mehr). Nach vorne und nach hinten müssen mind. eine/zwei Bankreihen Abstand eingehalten werden. Dies ergibt die Teilnahme von max. 18 Teilnehmern. Die Plätze sind gekennzeichnet.

Der Kirchenvorstand sorgt dafür, dass  die Höchstzahl eingehalten wird, notiert die Namenliste der Gottesdiensteilnehmer. Die Liste wird 21 Tage aufbewahrt, damit evtl. Infektionsketten nachvollzogen werden können.

Beim Betreten und Verlassen der Kirche und beim Aufsuchen der Plätze wird Abstand gewahrt und Mundschutz getragen.

Der Kirchenvorstand Villingen sorgt für folgende Hygienemaßnahmen: Handdesinfektion an der Eingangstür. Absperrung der Empore. Lüften; Reinigung der Türgriffe und Ablagen an den Bänken. Kein Gemeindegesang. (Sologesang des Organisten ist möglich). Kollekte nur am Ausgang und kontaktlos. Vorerst kein Abendmahl. Sofern Fürbitten für Verstorbene im Gottesdienst gehalten werden, wird dies den Angehörigen vorher persönlich mitgeteilt. Der Kirchenvorstand erinnert daran, dass sich christliche Gemeinde auch in schweren und schwierigen Zeiten ‚Von guten Mächten‘ getragen weiß.

Gottesdienste in der Nonnenröther Kirche

Der Kirchenvorstand Nonnenroth hat noch keine abschließenden Entscheidungen getroffen. In der Nonnenröther Kirche finden zunächst keine Gottesdienste statt. Dies kann sich ändern, wenn alle rechtlichen Vorgaben geprüft wurden und umsetzungsfähig sind. Nach den zahlreichen positiven Rückmeldungen über den ‚Klangteppich‘, werden Überlegungen diskutiert, dies weiterhin zu ermöglichen.

Wegepate für Lutherweg 1521 gesucht

Der Verein Lutherweg in Hessen e.V. sucht einen Wegepaten für den Lutherweg 1521. Das gilt für den Abschnitt vom Hessenbrückenhammer bis zum Parkplatz an den Drei Teichen. Zu den Aufgaben zählen unter anderem die zweimal jährliche Begehung mit Überprüfung der Markierung, Beschilderung und Zustand des Streckenabschnitts, sowie der Möblierung auf Vollständigkeit und Zustand.

Dabei müssen eventuell Markierungen erneuert und freigeschnitten werden. Größere Mängel sollten an die Geschäftsstelle oder die Kommune gemeldet werden. Den Wegepaten werden natürlich die notwendigen Utensilien wie Sprühdose, Schablone und Ersatzmarkierungen usw. zur Verfügung gestellt. Es erfolgt keine Vergütung, der Einsatz ist ehrenamtlich.

Um die Attraktivität des Weges zu erhalten, zumal im nächsten Jahr (1521 ging Martin Luther diesen Weg! – also vor 500 Jahren) wieder eine große Frequenz zu erwarten ist. Wir erwarten Wanderer und Pilger aus aller Welt. Interesse: Bitte melden im Pfarramt Villingen – 06402-7109 oder im Gemeindebüro Tel. 7863 (Wir rufen zurück!) Der weitere Weg wird von der Wegepatin Andrea Krüger, Hungen betreut. Sie ist gerne zu Auskünften bereit – Tel. 06402-6388.

Weitere Attraktion in der Schäferwagen-Herberge

Fast 4 Meter hoch ist der neue Wegezeiger in der Schäferwagenherberge. Auf den von Silke Böttcher liebevoll und kreativ gezeichneten Wegmarken, findet man Ziele, die ganz in der Nähe liegen, wie der Spielplatz, der von manchen Besuchern der Anlage ‚vermisst‘ wurde. Aber auch das herrliche Naherholungsgebiet der Drei Teiche, oder die Schlösser von Laubach und Hungen und die Radfahrwege RRR. Fehlen darf nicht der Weg zu Calvin mit der Rolex in der Dorfmitte und zu Martin Luther mit der Bibel und dem Davidstern bei der alten Wehrkirche aus dem 13. Jahrhundert. Jedes Schild ein Unikat! Die in Nonnenroth geborene und nun in Hungen lebende, zeigt mit diesem Engagement ihre Verbundenheit zur alten Heimat. Dass ihr Vater Erich Butteron gemeinsam mit Rainer Weisbecker in zahlreichen Stunden das Fundament bauten und den Pfahl setzen, kommentierte bei der Einweihung Pfarrer Hartmut Lemp mit den Worten, dass ‚dieser Wegweiser im kommenden Jahr, wenn Pilger der lutherischen Gemeinde Tansanias kämen und vielleicht einen Elefanten dabei hätten, diesen daran anleinen könnten.‘ Ein wenig schmunzeln muss man ebenso, dass zwei Wegezeiger den Anfang und das Ende des Weges zeichnen, den Martin Luther 1521 gegangen ist: Wittenberg und Worms. Insgesamt ein neuer Hingucker, der mit seinen Zielen deutlich macht, wie schön es bei uns ist und der mit zahlreichen Ehrenamtsstunden gestaltet wurde. Als kleines Danke schön, gab es einen Übernachtungsgutschein, mit dem Hinweis, dass ein Wegezeiger für das Ende von Corona nicht zu finden ist.

 


 

Sonntag 3. Mai – Jubilate – geplante Konfirmation 2020Konfis 2019 Wartburg

Schon seit Jahrzehnten feiern wir am 3. Sonntag nach Ostern in der Villinger Kirche Konfirmation. Die Konfirmation ist ein feierlicher Segnungsgottesdienst, in dem sich junge Menschen zu ihrem christlichen Glauben bekennen. Die Konfirmanden bekräftigen damit ihre Aufnahme in die christliche Gemeinde, die zuvor mit der Taufe, meist im Säuglingsalter, geschehen ist.

 

 

 

 

 

Schon seit Jahren haben sich viele Familien darauf gefreut, dass am Sonntag, 3. Mai ihre Kinder und Enkelkinder konfirmiert werden:

Johannes Simon Ahrens

Miro Pascal Exler

Ricardo Joneck

Ida Luise Leschhorn

Jan Lukas Reif

Luca Manuel Schmidt

Steven Sterlepper

Lana Trisha Werner

Shirin Kiara Werner

Jan Are Zimmer

Wegen der Corona-Pandemie müssen wir die Konfirmation verschieben. Wir hoffen, dass sie vielleicht im Spätsommer oder Herbst stattfinden kann; möglich ist auch eine längere… Unseren diesjährigen Konfirmanden haben wir zugesagt: Wir wollen diesen festlichen Tag - mit hoffentlich vielen Menschen - gemeinsam feiern und: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Als Christen leben wir nicht aus der Angst, sondern aus dem Vertrauen. Dies wollen wir mit einem besonderen Zeichen am Sonntag, 3. Mai in die Welt schicken.

Auch an diesem Sonntag wird es von der Nonnenröther Kirche vom hoch aufragenden Basaltkegel in Richtung Villingen, einen ganz besonderen Klangteppich geben. Erstmals nicht von der Orgel. Die Konfirmanden haben gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern 12 Lieder und Musikstücke ausgewählt, die in hoher Qualität mit einer großen Anlage abgespielt werden. “Welche Musik, welches Lied gibt mir Zuversicht, macht mir Mut, schenkt mir Hoffnung?“

Am besten zu hören sind die Lieder auf den Wiesen, Feldern und Wegen im offenen Feld zwischen Villingen und Nonnenroth. Die Glocken läuten in beiden Kirchen von 10:45 bis 11:00 Uhr.

Die ersten vier Musikstücke haben die Konfirmanden gemeinsam mit ihren, von ihren, für ihre Eltern ausgewählt.

1. Robin Schulz - Waves

2.Ohne Dich - Ramstein

3. Somewhere over the Rainbow

4. Stürmer – Seite an Seite

Die nächsten Lieder haben die Konfis für sich ausgesucht:

1. Johannes Oerding – An guten Tagen

2. Birdy – People help the people

3. Tim Bendzko - Hoch

4. Celine Dion – My heart will go on

Und die folgenden Lieder haben die jungen Leute mit, für, von ihren Großeltern ausgewählt:

1. John Lennon - Imagine

2. Simon and Garfunkel - Bridge over troubled water

3. Bonhoeffer/Fietz - Von guten Mächten

4. Beethoven – Freude schöner Götterfunken

Eine Generationen-übergreifende Auswahl… Um 12 Uhr läuten dann alle Glocken der Villinger Kirche und erinnern das Dorf an unser diesjährigen Konfirmanden, deren Konfirmation nicht - wie lange geplant - stattfinden kann, daran: „Gott hat uns nicht gegen den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. (Die Bibel: 2. Timotheus 1,7).“ Das gilt, auch wenn Eure Konfirmation an diesem Sonntag nicht möglich ist. Wir denken an Euch. Wir hoffen für Euch eine gute Zukunft, in der sich Menschen einsetzen für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung!“

Alle Konfirmanden, die sich für den nächsten Konfi-Kurs anmelden möchten, melden sich bitte im Gemeindebüro unter der Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für den 1. Mai planen wir – nur bei guter Witterung - ein offenes Singen auf der Schäferwagenanlage. Ähnlich wie bei dem Balkonsingen in den Städten wollen wir einladen zum Mitsingen – bei großer Nähe durch weiten Abstand. Dies ist in dem weiten Gelände der Schäferwagenanlage möglich. Hier werden wir ab 11 Uhr live gesungen – über die Anlage verstärkt – einladen zum Mitsingen. Ein Liedblatt mit Volksliedern und Schlagern und Liedermacher-Songs ist vorbereitet. Beim gemeinsamen Singen wollen wir zwar als Familienverbände beieinander stehen. Aber alle anderen sollten einen Abstand von mindestens 3 Meter einhalten. Für ältere Mitbürger gibt es Stühle und Bänke. Auch hier werden wir Abstände einhalten. Auf den Bänken bitte nur als Familiengruppe Platz nehmen. Beim Nachhause gehen kann bei Amigo Mijo ein Essen mitgenommen werden. Es wird angeboten: Kasseler Braten / Hackbraten /Grillplatte / Schnitzel. Bitte vorbestellen unter Tel. 06402-40370.

Gesichtsmasken können im Pfarramt bestellt werden. Rückfragen – Sorgen – oder einfach ein Gespräch sind möglich über das Telefon 06402-7109.


 

Sonntag, 26. April 11:00 Uhr

Nach den zahlreichen positiven Rückmeldungen haben wir uns entschieden, einen weiteren  österlichen Klangteppich am Sonntag, Miserikordias Domini, 26. April ab 11:00 Uhr aus der Nonnenröther Kirche Richtung Wetterau und Richtung Vogelsberg und im Internet zu übertragen. Die Orgelklänge sind im ganzen Dorf zu hören  und klingen über das weite Feld, so dass sie auch bei einem Spaziergang auf den Feldwegen zu hören sind.

An der Orgel zunächst Jan Nils Lohrey. Er beginnt mit der  berühmten Filmmelodie aus dem Film „Der Herr der Ringe“  

Es folgt der erste Oster-Orgelchoral aus dem Evangelischen Gesangbuch.

EG 112,1 -4 Auf, auf mein Herz (Paul Gerhardt 1647)

Es folgt die Toccata von Giovanni Battista Martini.

EG 116 – Er ist erstanden

Die Melodie dieses Chorals ist aus Tansania. Wir spielen, singen und hören es auch in Verbindung mit der Schulpartnerschaft der Gesamtschule Hungen und denken an die vielen Menschen in Afrika, die von der Pandemie betroffen sind und bei weitem nicht solch medizinische Ausstattung haben wie wir.

Während dann Umbauphase lesen wir den Psalm 23 – Der Herr ist mein Hirte.

Der weitere Ablauf wird von Hermann Wilhelmi (Orgel) und Martin Wilhelmi gestaltet. Martin Wilhelmi studiert Posaune an der Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Prof. Werner Schrietter und Prof. Brandt Attema. Er wurde jahrelang von Kurt Förster (Gießen, Bayreuth) unterrichtet und tritt in Auswahlensembles und solistisch auf. Die Musikstücke sind ein Wechsel von Klassik und Moderne. Die Lieder aus dem Gesangbuch werden angesagt.

Vor dem letzten Lied ertönt die Vater Unser Glocke. Sie sind eingeladen mit zu beten

Bei den Begegnungen auf den Feldwegen zeigen wir einander Nähe durch großen Abstand. Wem es möglich ist, der trägt als Zeichen der Solidarität Mundschutz. Genähte Mundschutzmasken können im Pfarramt (Tel. 7109) bestellt werden und werden vorbeigebracht.

Wir danken Jan Niklas Volk und Jannik Schäfer, die Übertragung und Anlage installierten. Auch wenn die Kirche während der Übertragung geöffnet ist, möchten wir bitten, sie nicht zu betreten. Wer den österlichen Klangteppich zuhause am PC über Internet live mithören und miterleben möchte:

https://www.youtube.com/channel/UCwwBnAc_dM5IDqr-Pi5ifsQ/live

Wer diese kirchenmusikalische Arbeit mit einer Kollekte unterstützen möchte:

Kirchengemeinde Villingen/Nonnenroth Konto:  DE12  5139  0000  0094  6187  03

Donnerstag, 23. Mai:

Besuch am/um (nicht im) Oberhessischen Diakoniezentrum Laubacher Stift. Über die Anlage der Kirchengemeinde beschallen wir die Zimmer und Balkone der Bewohner des Altenheims und singen gemeinsam Volks- und Osterlieder. Auch Sänger und Spielleute halten großen Abstand voneinander und wollen doch ein Zeichen der Verbundenheit zu den Menschen bringen, die in besonderer Weise betroffen sind: Bewohner und Pflegekräfte.

Am Sonntag, 3. Mai wäre eigentlich Konfirmation, die leider an diesem Sonntag nicht stattfinden kann. Auch für diesen Sonntag planen wir …. ein Hoffnungszeichen … Die Konfirmation findet dann statt, wenn es möglich ist und fällt NICHT aus sondern wird verschoben!

Über die Anmeldung der neuen Konfirmanden mehr im nächsten Hungener Anzeiger.


 

Am kommenden Sonntag finden keine Gottesdienste in der Villinger und Nonnenröther Kirche statt.  Aber am 26. April sind die technischen Möglichkeiten fertig und es können Gottesdienste aus unseren Kirchen über Internet gesendet und gefeiert werden.

Gruppenveranstaltungen im Gemeindehaus finden vorerst nicht statt.

Die Konfirmation am 3. Sonntag nach Ostern wird verschoben. Die Anmeldung der neuen Konfirmanden ebenfalls. Auch der Kirchentag im Steinbruch am 21. Juni kann leider nicht stattfinden. Die Einladung an unsere Freunde aus Weißrussland muss leider ausfallen.

Trauerfeiern dürfen in der kommenden Zeit nicht mehr in geschlossenen Räumen stattfinden, sondern ausschließlich im Freien. Auch hier möchten wir immer wieder darauf aufmerksam machen, dass der Abschied in Würde geschieht, dass aber Abstände zwischen den Besuchern eingehalten werden.

Rückschau auf ein ganz besonderes Ostern

Nach dem großen Geläut am Ostersonntag erfolgte ein österlicher Klangteppich von der Nonnenröther Orgel Richtung Vogelsberg und Richtung Wetterau hinein in die Häuser, Wiesen und Straßen und Herzen. An der Orgel Hermann Wilhelmi begleitet von der Mezzosopranistin Käthe Wilhelmi. Bis nach Villingen war es zu hören und der Organist zog alle Register. Die Übertragung, unter der Regie von Jan Niklas Volk war von hoher Qualität. Im Wiesengrund waren zahlreiche Menschen, in gebührendem Abstand, unterwegs und lauschten der Orgel. Überall sah man geöffnete Fenster im Dorf und auf den Terrassen lauschte man den Chorälen aber auch den liebevoll ausgewählten Musikstücken zu Ostern. Die hohe Brillanz des Organisten schätzt man seit Jahren. Die Übertragung begann mit dem ältesten Choral des Gesangbuchs „Christ ist erstanden“: Ohne Begleitung gesungen von den drei Besuchern der Kirche. Das ganz besondere Ostererlebnis endete mit dem gemeinsamen Gebet und dem Segenszuspruch von Pfarrer Hartmut Lemp.

Am Ostersonntagnachmittag stand die Anlage der Kirchengemeinde rund um das Altenheim in Hungen. Steffi Steinbrecher, Altenpflegerin aus Villingen, hatte beim Villinger Pfarramt angefragt, ob man nicht Lieder zu Ostern jenen Menschen bringen könne, die in besonderer Weise durch das Corona Virus isoliert sind. Gesagt getan: Mit dem Gemeindebus wurde das Klavier nach Hungen gebracht. Dort wurde die Verstärkeranlage von Norbert Leipold und Jan Niklas Volk rund um das Haus aufgebaut. Dann ertönten weit über eine Stunde Volks- und Osterlieder. Ein großer Teil der Besucher war im Garten. Gesungen, in gebührendem Abstand, von Gilbert Weiß (Nonnenroth), Bettina Wege-Lemp mit Gitarre und Pfarrer Hartmut Lemp am Klavier. Das Lied „Im schönsten Wiesengrunde“ hatte an dieser Stelle, an diesem Ort und unter diesen Umständen ganz besondere Emotionen ausgelöst. Nicht nur die Bewohner des Hauses, auch die Pflegekräfte sangen kräftig mit. Am Ende des ‚Konzertes‘ – „Wir wollen alle fröhlich sein in der österlichen Zeit“ rief die Bewohnerin Frau M. aus Obbornhofen den Akteuren zu: „Das war das schönste Ostergeschenk seit Jahren.“ Motivation für die Akteure, dies an einem der kommenden Sonntage auch im Laubacher Altenheim zu veranstalten und ganz bestimmt in Hungen fortzusetzen. Nicht nur für die Hörer, auch für die Akteure ein bewegtes Ostergeschenk.

 Auch wenn die Vorzeichen für das Osterfest sich geändert haben: Ostern bleibt! Ostern geschieht – da wo Menschen auf(er)stehen und am Leben bauen, ist Christus als Gemeinde existierend.

 


Ostersonntag – 10:45 Uhr großes Geläut in Villingen und Nonnenroth

Ab 11 Uhr aus der Nonnenröther Kirche:

Ein österlicher Klangteppich von der Nonnenröther Orgel durch Lautsprecher auf der Mauer rund um die Kirche hinein in die Häuser, Wiesen und Straßen und Herzen. An der Orgel Hermann Wilhelmi, die Lieder singt Mezzosopranistin Käthe Wilhelmi.

Sie können im Evangelischen Gesangbuch die Lieder mit verfolgen. Auch Mitsingen ist erlaubt. Wir beginnen mit dem ältesten Orgelchoral: Christ ist erstanden.

Liedfolge:                            Lied Nr. 99 – Christ ist erstanden (aus dem 12. Jahrhundert)

Lied Nr. 112,1-6 Auf, auf mein Herz mit Freuden (Paul Gerhardt 1647)

Lied Nr. 552,1-4 Einer ist unser Leben (Lothar Zenetti1973)

Lied Nr. 607 (Kanon) Laßt uns miteinander (mdl. überliefert)

Lied Nr. 100,1-5 Wir wollen alle fröhlich sein (Medingen um 1380)

Lied Nr. 116,1-5 Er ist erstanden, Halleluja (aus Tansania – Afrika)

Wir enden mit der Vater-Unser-Glocke –Sie sind eingeladen mit zu beten.

Ostersegen: „Wir leben mit dem Glauben, dass der lebendige Christus unsere Wege begleitet und segnet. Wir leben in der Hoffnung, dass Gott für uns neues – ja österliches Leben bereithält. Wir leben mit der Bereitschaft, auch in schweren Zeiten von der Freude zu erzählen, andere zu trösten und wieder aufzuhelfen. Wir gehen mit dem Licht von Ostern, das vom Ziel her uns entgegen leuchtet. Gott segne und behüte Dich, er lasse hell leuchten sein Angesicht über euch und sei euch gnädig, Gott hebe sein Angesicht auf euch und schenke euch österlichen Schalom, seinen Frieden.“

Bei den Begegnungen zeigen wir einander Nähe durch großen Abstand. Wem möglich, als Zeichen der Solidarität tragen wir Mundschutz. Wir beschallen Richtung Backhausplatz und in der Blickrichtung der Lutherskulptur. Sollten wir am Ostersonntag mit den Orgel-Klang-Teppich gute Erfahrungen machen, hat Jan Nils Lohrey bereits signalisiert, dies an den kommenden Sonntagen fortzusetzen. Wir danken Jan Niklas Volk, der die Übertragung und Anlage installiert. Bei Regenwetter findet die Übertragung nicht statt. Auch wenn die Kirche während der Übertragung geöffnet ist, möchten wir bitten, sie nicht zu betreten.

Auch wenn die Vorzeichen für das Osterfest sich geändert haben: Ostern bleibt! Ostern geschieht – da wo Menschen auf(er)stehen und am Leben bauen, ist Christus als Gemeinde existierend. Gesegnete Ostern! Bleibt behütet!


So.05.April: Palmsonntag – Fr.10.April Karfreitag                                                                                                                        

Aus dem Tagebuch Dietrich Bonhoeffers – zu dieser Zeit in Haft:

„Menschen gehen zu Gott in ihrer Not,

flehen um Hilfe, bitten um Glück und Brot

um Errettung aus Krankheit, Schuld und Tod.

So tun sie alle, alle, Christen und Heiden.

Menschen gehen zu Gott in seiner Not

Finden ihn arm, geschmäht, ohne Obdach und Brot

Sehen ihn verschlungen von Sünde, Schwachheit und Tod

Christen stehen bei Gott in seinen Leiden.

Gott geht zu allen Menschen in ihrer Not,

sättigt den Leib und die Seele mit seinem Brot

stirbt für Christen und heiden den Kreuzestod,

und vergibt ihnen beiden.“

Aus gegebenem Anlass finden in der Villinger und Nonnenröther Kirche zunächst keine Gottesdienste und in den Gemeindehäusern keine Veranstaltungen statt. Wir verweisen auf die Fernsehgottesdienste und die Übertragung der Gottesdienste aus der Hungener Stadtkirche mit Marcus Kleinert und Simon Bellmann.

Für Ostersonntag planen wir einen Oster-Gottesdienst durch die Nonnenröther Orgel. Mit Lautsprechern wollen wir Osterchoräle an die Fenster in die Häuser über das Dorf bringen. Ostersonntag 11 Uhr. Im nächsten Hungener Anzeiger werden wir die Abfolge der Lieder bekannt geben. Dies kann auch mit einem Osterspaziergang verbunden werden, bei dem die Abstandsregeln eingehalten werden. Bedingt durch die Lage der Kirche, ist dies nur in Nonnenroth möglich. Eine Übertragung im Internet wird erwogen.

Bestattungen finden ausschließlich im Freien und im engsten Familienkreis statt.Trauergespräche finden telefonisch statt. Pfarrer Hartmut Lemp und alle KollegInnen sind telefonisch jederzeit erreichbar. Falls nicht direkt, wird möglichst bald zurück gerufen. Bitte Name und Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter hinterlassen.

Wir möchten ermutigen, zum Telefon zu greifen und Menschen anzurufen, die wenig soziale Kontakte haben. Die Vater-Unser Glocke läutet täglich um 18 Uhr. Im Kirchengebäude werden wir nachts Licht einschalten als sichtbares Zeichen: als Christen glauben wir, dass das Licht immer stärker ist als die Finsternis. Auch die Lichter der Schäferwagenanlage wollen diese Botschaft in die Welt tragen. Gerne nehmen wir Vorschläge auf, die das Lebens l(i)ebenswert machen.

Und bis wir uns wieder sehen, halte Gott uns fest in seiner Hand.

 


 

Die Coronakrise - eine Herausforderung an die Kirchengemeinde

Die Corona-Pandemie ist eine sehr große Herausforderung für unsere gesamte Gesellschaft. Die enorme  Infektionsgefahr zwingt alle zu schmerzlichen Maßnahmen. Als Kirche liegt uns besonders daran, Menschen so miteinander zu verbinden, dass sie gemeinsam gestärkt werden – durch die Verkündigung in Wort und Tat, durch Gesang, Gebet, Gespräch und darin, dass sie aneinander Anteil nehmen und sich gegenseitig unterstützen. Jetzt ist es geboten, voneinander Abstand zu halten, um uns gegenseitig vor Ansteckung zu schützen. Das bringt uns durcheinander. Es ist deshalb wichtig, dass wir alle Schutzmaßnahmen als gemeinschaftliches Handeln begreifen, mit dem wir uns umeinander sorgen. Die Evangelische Kirchengemeinde stellt sich ihrer Verantwortung, alles zu tun, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Und es geht uns darum,  auch in den Zeiten des Abstands voneinander Möglichkeiten zu suchen und zu pflegen, in denen wir aufmerksam füreinander sind und miteinander Halt und Kraft im Evangelium finden. Nächstenliebe ist und bleibt unser Maßstab.

Grundsätzlich gilt: Die Kirchengemeinde und ihre Mitglieder halten die gesetzlichen Regelungen ein und kommen den Empfehlungen nach. Dies bedingt bis auf weiteres den Verzicht auf Gottesdienste und Veranstaltungen. Es ist davon auszugehen, dass dies in den nächsten Wochen – auch über Ostern hinaus bis mindestens 30. April so sein wird. Entsprechend dieser behördlichen Regelung ist auch jede andere Form einer Zusammenkunft in Kirchen untersagt. Gegenwärtig ist das stille Gebet einzelner Menschen in Kirchen noch möglich. Die Villinger und Nonnenröther Kirche sind derzeit tagsüber nicht geöffnet.

Darüber hinaus sind alle Veranstaltungen in den Kirchengemeinden und Dekanaten, bei denen sich Menschen begegnen, abzusagen. Das schließt nicht nur öffentliche Veranstaltungen, sondern auch alle gemeindlichen Kreise und Sitzungen ein.

Auch gottesdienstliche Feiern zur Taufe, Trauung und Konfirmation können zurzeit nicht stattfinden. Taufgottesdienste, Trauungen und Konfirmationen werden verschoben. In besonderen Situationen sind Taufen im häuslichen Rahmen (Nottaufen) möglich.

Bestattungen gehören zu den sensibelsten kirchlichen Handlungsfeldern. Aber auch hier gilt, dass grundsätzlich den behördlichen Regelungen zu folgen ist. Gegebenenfalls sind in der nächsten Zeit nur kurze Bestattungsfeiern im engsten Familienkreis am Grab möglich. Hier kann es täglich zu Änderungen kommen. Wenn dies so sein sollte, sind auch hier die örtlichen behördlichen Vorgaben zu beachten. Weitergehende Hinweise zur Trauerbegleitung und Bestattungen können im persönlichen Gespräch mit Pfr. Hartmut Lemp abgesprochen werden.

Dabei stellen sich Fragen an die seelsorgliche Praxis, die vor einer Woche kaum denkbar waren: Wie kann ein Trauergespräch stattfinden? Wie viele Trauernde können zur Beerdigung auf den Friedhof?  Die Beschränkung der Teilnahme und das Abstandsgebot belasten alle Angehörigen und Seelsorgenden bereits jetzt in kaum gekannter Weise.

Wir werden Alternativen bedenken müssen: Tatsächlich können Trauergespräche auch per Telefon geführt werden. Und als Trost in der Krise: Kleine Beisetzungen können später als Gedenkgottesdienst nachgeholt werden. Dabei ist jetzt schon abzusehen: Der Ewigkeitssonntag des Jahres 2020 wird eine besondere Bedeutung bekommen. Es sind Zeiten, die an alle höchste Herausforderungen stellen. Sowohl für Trauernde, als auch für Pfarrer gilt: Die allgemeinen Regeln zur Gesundheit in der Seelsorge sind unbedingt zu beachten. Es kann alle entlasten, von Aussegnungen im wahrsten Wortsinne Abstand zu nehmen.

In Absprache mit der Landesregierung soll in den kommenden Tagen die genaue Umsetzung geklärt werden und ob Trauerfeiern beispielsweise zu den "unbedingt notwendigen Tätigkeiten" zu zählen sind, die von Gesamtregelungen ausgenommen sind. Weiterhin gilt grundsätzlich: Trauerfeiern in geschlossenen Räumen wird es zunächst nicht mehr geben. Über die Anzahl der Teilnehmenden wird in den kommenden Tagen neu entschieden. Pfarrer Hartmut Lemp und alle KollegInnen sind telefonisch jederzeit erreichbar. Falls nicht direkt, wird möglichst bald zurück gerufen. Bitte Name und Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter hinterlassen.

Das Gemeindebüro der Kirchengemeinden in Villingen Am Bornweg 9 ist, wie gewohnt, dienstags von 10-13 Uhr besetzt, für den Publikumsverkehr jedoch nicht geöffnet, Ihre Anfragen werden gerne unter der Tel. 06402-7863 entgegengenommen.

Dem Kirchenvorstand mit Pfarrer Hartmut Lemp ist bewusst, dass dies alles sehr schmerzlich ist, hält aber alle Einschränkungen aus Gründen der gegenseitigen Sorge füreinander zurzeit für unumgänglich – auch die des gottesdienstlichen Lebens. Abstand voneinander halten ist jetzt das Gebot der Stunde.

Dies bedeutet zugleich, nach anderen Formen zu suchen, einander beizustehen und um Kraft aus der Botschaft des Evangeliums zu bitten. Wir raten dazu, im häuslichen Rahmen an Gottesdiensten und Andachten teilzunehmen, die im Rundfunk, Fernsehen und auch im Internet übertragen werden beziehungsweise auf Abruf zur Verfügung stehen. Dazu wird es laufend Informationen geben.

In unseren Dörfern gibt es gute Ideen der gegenseitigen Hilfe: Ein Gastwirt bietet an, dass er einen Lieferservice für Bestellungen einrichtet, wenn Menschen eine Mahlzeit brauchen und keine Abholung möglich ist. Auch hier kann das Pfarramt Hilfe vermitteln.

Wir wollen aufeinander achten! Wir möchten ermutigen, zum Telefon zu greifen und Menschen anzurufen, die wenig soziale Kontakte haben. Ob wir die Vater-unser-Glocke regelmäßig täglich um 18 oder 21 Uhr anstellen und einladen das Gebet gemeinsam zu sprechen, wird in den kommenden Tagen entschieden. Im Kirchengebäude werden wir nachts Licht einschalten als sichtbares Zeichen: wir als Christen glauben, dass das Licht immer stärker ist als die Finsternis. Auch die Lichter der Schäferwagenanlage wollen diese Botschaft in die Welt tragen. Gerne geben wir Vorschläge weiter, die das Lebens l(i)ebenswert machen.

Für uns alle ist die gegenwärtige Situation etwas, was wir so bisher noch nicht erlebt haben. Lassen Sie uns alle füreinander beten und leben – mit Gottes Kraft und seinen Segen!

„Gott, Du Geheimnis der Welt. So vieles ist zur Zeit ungewiss. Bin ich erkrankt, wie wird es weiter gehen? Stecke ich andere an? Habe ich andere angesteckt? Bin ich gesund, bleibe ich gesund? Schaffe ich es, mich nicht anzustecken? Bin ich zuhause, wie schaffe ich es, nur hier zu sein?
Mich nicht so bewegen zu können, wie ich es gewohnt bin? Betreue ich meine Kinder zuhause, wie schaffe ich diese neue Herausforderung? Wie werde ich diese Zeit finanziell überstehen? Wie wird es weiter gehen?

Und dann höre ich den Satz den der Engel auf dem Feld sprach, bei der Geburt. Ich höre diesen Satz, den der Engel zu Maria sprach, zu den Frauen am Grab. Fürchte dich nicht! Sei bei uns, du Gott der Zuversicht, rufe uns diesen Satz zu und lass uns an ihn glauben. Amen“


 

Für die nächsten Wochen finden sonntags keine Gottesdienste in der Villinger und Nonnenröther Kirche statt.

Dabei überlegen die Kirchenvorstände, wie die Kirchen als Trost- und Hoffnungsorte zur Verfügung stehen: Wir diskutieren, die Glocken auch sonntags läuten zu lassen, als Zeichen der Zuversicht und als Einladung zum gemeinsamen Gebet. Es gibt Überlegungen, die Kirchen dauerhaft zu öffnen, damit Einzelne sie besuchen können. In den Kirchen soll Musik unserer Orgel vom Band gespielt werden. Wir haben wunderbare Aufnahmen von „Pop meets Classic“. Vielleicht können wir Möglichkeiten schaffen eine Kerze anzuzünden. In den Bankreihen liegen Trostworte aus und Gebete. Die Heizung in den Kirchen wird vollständig ausgestellt. All dies ist natürlich nur dann möglich, wenn nicht eine übergreifende Ausgangssperre sinnvoll ist.

Ob wir dies umsetzen, werden wir im nächsten Hungener Anzeiger bekannt geben. Aktuelle Maßnahmen werden auch im Internet unter ekhn.de veröffentlicht und auf unserer Homepage villingen-online.de und nonnenroth.de.

Gruppenveranstaltungen im Gemeindehaus finden vorerst nicht statt.

Gleichzeitig wollen wir das Gemeindebüro als Koordinierungsstelle für Hilfe im Dorf gestalten. Wir planen es täglich zu besetzen – auch ehrenamtlich. Hier kann man anrufen und Hilfe bekommen und anbieten. Der Gemeindebus steht zur Verfügung für Hilfstransporte jeder Art. Wann genau das Büro besetzt ist, wird auf dem Anrufbeantworter angesagt. In den kommenden Tagen planen wir Zettel zu verteilen, die Hilfe anfordern können und Hilfe anbieten. In den Gemeindehäusern steht kostenloses W-Lan zur Verfügung.

Die Konfirmation am 3. Sonntag nach Ostern wird verschoben. Die Anmeldung der neuen Konfirmanden ebenfalls. Ob unser Kirchentag im Steinbruch am 21. Juni stattfinden kann, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Die Einladung an unsere Freunde aus Weißrussland bleibt zunächst bestehen.

Trauerfeiern sollen in der kommenden Zeit nicht mehr in geschlossenen Räumen stattfinden, sondern ausschließlich im Freien. Auch hier möchten wir immer wieder darauf aufmerksam machen, dass der Abschied in Würde geschieht, dass aber Abstände zwischen den Besuchern eingehalten werden.

Zu seelsorgerlichen Gesprächen ist Pfarrer Hartmut Lemp immer bereit. Dies sollte vermehrt telefonisch geschehen. Anfragen hierzu bitte nicht über Facebook, sondern über das Festnetz 06402-7109. Bitte nur in dringenden Fällen mobil: 0170 1203 772.

Jubiläen (Konfirmationsjubiläen – Hochzeitsjubiläen) jedweder Form werden zunächst zurückgestellt.

Taufen und Hochzeiten in öffentlichem Gottesdienst werden zunächst ebenfalls zurückgestellt. In besonderen Notsituationen kann die Taufe als Haustaufe erfolgen.

Die Schäferwagen-Herberge steht als Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung. Buchungen behalten ihre Gültigkeit. In wie weit sie in Notsituationen als besonderer Schutzort Verwendung finden kann, wird diskutiert.

Die Vorbereitungen innerhalb von Gruppen für das Jubiläumsjahr 2021 (500 Jahre Lutherweg 1521 und 750 Jahr Feier Nonnenroth) werden zurück gestellt. Wir wollen Kommunikationsformen der Vorbereitung aufbauen, die das Internet möglich macht.

Als Christinnen und Christen werden wir von einer Glaubenshoffnung getragen und dürfen selber zum Träger dieser Hoffnung werden. „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“

 


 

Kleidersammlung für Bethel: Vom 09. März bis 14. März wird auch in diesem Jahr wieder die Kleidersammlung für Bethel durchgeführt: 

Villingen Abgabestelle beim Gemeindehaus Am Bornweg 9 in der Garage – Tor ist offen -.

Nonnenroth Abgabestelle bei Fam. Ruhl Grünberger Straße 1 – herzlichen Dank an Fam. Ruhl für die freundliche Bereitschaft zur Entgegennahme.          

Die Brockensammlung Bethel sammelt seit mehr als 125 Jahren gute, tragbare Kleidung (Kleidung und Wäsche, Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere und Federbetten- jeweils gut verpackt, Schuhe bitte paarweise bündeln, keine Lumpen und Textilreste) in ganz Deutschland gemäß dem Bibelvers aus dem Neuen Testament: „ Sammelt die übrigen Brocken, auf dass nichts umkomme“ (Johannes 6,12). Mit den Erlösen aus den Kleiderspenden wird die Arbeit der von Bodelschwinghschen Anstalten unterstützt, die sich für kranke, alte oder benachteiligte Menschen einsetzen.

Bethel ist eine der größten diakonischen Einrichtungen Deutschlands und eng verbunden mit der Evangelischen Kirche in Deutschland, getragen von christlicher Nächstenliebe. „Gemeinschaft verwirklichen“ ist die Vision für die diakonische Arbeit Bethels.

Ihre Kleiderspende ist in guten Händen, denn die Brockensammlung Bethel setzt sich für einen sozial- und umweltverträglichen sowie ethisch verantwortbaren Umgang mit gebrauchter Kleidung ein. Sie ist Mitglied im Dachverband FairWertung e.V.. weitere Infos unter www.brockensammlung-bethel.de

 


Krippenspiel 2019

Startbild Krippenspiel 1

Soo schön! Schaut euch ein paar Bilder von der wunderbaren Stimmung in der Villinger Kirche an!

           

Bereits an dieser Stelle bedanken wir uns für zahlreiche Spenden an unsere Kirchengemeinden. Wer die Kirchengemeinden unterstützen möchte kann dies tun: Kirchengemeinde Villingen DE12 5139 0000 0094 6187 03. Kirchengemeinde Nonnenroth DE69 5139 0000 0081 3796 02. Oder die Weißrusslandhilfe DE12 5139 0000 0094 6188 00. Bitte möglichst im Verwendungszweck Adresse angeben. Wer eine besondere Verwendung möchte wie z.B. Renovierung Glocken , Beleuchtung der Nonnenröther Kirche oder Heimatkundlicher Arbeitskreis, möge dies bitte ebenfalls im Verwendungszweck angeben. Eine Spendenbescheinigung versenden wir automatisch ab 20 €.

An Heilig Abend ist die Kollekte ausschließlich für Brot für die Welt. Die Aktion Brot für die Welt unterstützt seit fast 60 Jahren Menschen in schwierigen Lebenssituationen in über 100 Ländern dieser Erde. Dabei wird den Menschen so geholfen, dass sie ein selbstständiges Leben in Würde führen können. In diesem Jahr liegt das Hauptaugenmerk auf Projekten, die Menschen bei der Versorgung mit Wasser unterstützen. Zum Beispiel in Burkina Faso: Wasser ist im westafrikanischen Burkina Faso ein kostbares Gut. Es mangelt an sauberem Trinkwasser und Wasser für Felder und Gärten. ARFA, eine Organisation in Burkina Faso, ist ein Partner von Brot für die Welt. Sie hat das Leben für 1500 Kleinbauernfamilien im Osten des Landes enorm verbessert. Dank des Baus von Brunnen und Regenwassertanks. Die Familien können nun ganzjährig ihre Felder bewirtschaften. Damit sichern sie ihre Ernährung. Diese gute Arbeit von ARFA soll auch auf andere Regionen ausgedehnt werden, so dass noch mehr Menschen bei der Sicherung ihres Lebensunterhalts geholfen werden kann.

Mit sieben weihnachtlichen Wünschen grüßen wir alle Mitchristen:

Wie der Stern über dem Stall von Bethlehem stehenblieb,

so möge Gott sein Licht auch über deinem Leben leuchten lassen, in frohen und traurigen Zeiten

Wie die Engel den Frieden auf Erden verkündeten, so möge Gottes Frieden auch dein Haus und Herz erfassen und von dort aus weiterziehen in eine oftmals friedlose Welt.

Wie die Tür im Stall von Bethlehem allen offenstand, so möge auch Christus dir die Tür zum Leben sein. Möge deine offene Tür auch jene erfassen, die Mauern ziehen wollen und Türen verschließen.

Wie Ochs und Esel die Krippe ihres Herrn kannten, so mögest auch du erkennen, dass Gott es gut mit dir meint und du in aller Zeit spürst, von guten Mächten wunderbar geborgen zu sein.

Wie Maria alle Worte in ihren Herzen bewegte, so mögest auch du dich von Gottes Wort bewegen lassen und dabei den Mut zu finden, populistischen Halbwahrheiten und Lügen entgegenzuwirken.

Wie Josef für Maria und das Kind sorgte, so mögest auch du dich der Menschen annehmen, die Gott dir anvertraut hat und darauf vertrauen, dass wenn Du einen Menschen brauchst, schon gar mancher zu einem Engel geworden ist.

Wie das Kind von Maria und Josef zugleich Gottes Kind war,

so mögest auch du immer Gottes Kind sein – und bleiben.

 

 


Songlines in der Villinger Kirche

Zum 9.mal in Folge, schaffte es dieser inzwischen hoch qualitative Jugendchor der Musikschule, aufgebaut von Peter Damm, inzwischen hochdekoriert, mit einem tollen Programm die Menschen in der Villinger Kirche zu begeistern. Für einen Teil der Jugendlichen ist das Singen in der Villinger Kirche immer auch ein Heimspiel, sind doch einige der Sängerinnen heimisch in Villingen und Nonnenroth. Für etwas Unruhe sorgte bei einigen Besuchern, die falschen Hinweise in der Presse, dass die SternStunde in Hungen stattfinden wird. Schon eine halbe Stunde vor Beginn, waren die Plätze im unteren Teil der Kirche besetzt. Aber das akustische Vergnügen kommt auch im oberen Teil der Kirche nicht zu kurz. Wie immer hat der Chor in seinem Repertoire ganz klassische Weihnachtslieder und singt den Originalsatz von Tochter Zion von Händel. Parallel ging es bei zahlreichen Liedern ordentlich fetzig zu und keine Hand in der Kirche bleibt ruhig. Sehr angenehm war auch die einfühlsame Moderation von Vanessa Wagner. Viele Besucher nahmen im Anschluss noch die Gelegenheit wahr, eine der schönsten Krippen in Mittelhessen sich vor der Kirche anzuschauen. Wie immer gab es auch heiße Getränke auf dem Vorhof der Kirche. Nun darf man sich auf den nächsten Auftritt der jungen Leute freuen. Am 21. Juni 2020 wird es einen Kirchentag im Villinger Steinbruch geben. Hier treten dann die Songlines, Querbeet und Brestschanka aus Weißrussland nebeneinander auf. Am Ende zeigten sich die Besucher spendabel. Weit über 600 Euro Kollekte sammelte man ein, die vollständig an den Chor weitergeben werden. Für das Jahr 2021 hat sich Pfarrer Hartmut Lemp eine gemeinsame Konzertreise mit dem Chor nach Weißrussland vorgenommen. Europa hört hinter Polen nicht auf. „Wir müssen Mauern überwinden, wenn wir ein friedliches Europa gestalten wollen. Ihr mit euren Liedern schafft das. Heute Abend in unseren Herzen und 2021 hoffentlich gemeinsam nach Weißrussland.“ Die Kirchengemeinde bedankte sich mit 26 Friedenskerzen an die jungen Leute, auf der in 20 verschiedenen Sprachen, von Schalom, Salem, Mir, Paece – Frieden. In einem Wort die Kurzbotschaft von Weihnachten steht.“

Auf dem Bild die Mitarbeiter der Weißrusslandhilfe mit Krippe:Krippe mit Mitarbeiter

 


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