Herzlich Willkommen bei der evangelischen Kirchengemeinde

 Kirchl. Nachrichten

Ev. Pfarramt Pfarrer Hartmut Lemp Tel.: 06402 – 7109

In dringenden Fällen : mobil 0170- 1203772

Ev. Gemeindebüro im Gemeindehaus Am Bornweg 9 Tel.: 06402 – 7863

dienstag 10:00 bis 13:00 Uhr

in dringenden Fällen Tel.:06402/1052 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Spendenkonten: Kirchengemeinde Villingen DE1251 3900 0000 9461 8703

Kirchengemeinde Nonnenroth: DE 6951 3900 0000 8137 9602


So.05.April: Palmsonntag – Fr.10.April Karfreitag                                                                                                                        

Aus dem Tagebuch Dietrich Bonhoeffers – zu dieser Zeit in Haft:

„Menschen gehen zu Gott in ihrer Not,

flehen um Hilfe, bitten um Glück und Brot

um Errettung aus Krankheit, Schuld und Tod.

So tun sie alle, alle, Christen und Heiden.

Menschen gehen zu Gott in seiner Not

Finden ihn arm, geschmäht, ohne Obdach und Brot

Sehen ihn verschlungen von Sünde, Schwachheit und Tod

Christen stehen bei Gott in seinen Leiden.

Gott geht zu allen Menschen in ihrer Not,

sättigt den Leib und die Seele mit seinem Brot

stirbt für Christen und heiden den Kreuzestod,

und vergibt ihnen beiden.“

Aus gegebenem Anlass finden in der Villinger und Nonnenröther Kirche zunächst keine Gottesdienste und in den Gemeindehäusern keine Veranstaltungen statt. Wir verweisen auf die Fernsehgottesdienste und die Übertragung der Gottesdienste aus der Hungener Stadtkirche mit Marcus Kleinert und Simon Bellmann.

Für Ostersonntag planen wir einen Oster-Gottesdienst durch die Nonnenröther Orgel. Mit Lautsprechern wollen wir Osterchoräle an die Fenster in die Häuser über das Dorf bringen. Ostersonntag 11 Uhr. Im nächsten Hungener Anzeiger werden wir die Abfolge der Lieder bekannt geben. Dies kann auch mit einem Osterspaziergang verbunden werden, bei dem die Abstandsregeln eingehalten werden. Bedingt durch die Lage der Kirche, ist dies nur in Nonnenroth möglich. Eine Übertragung im Internet wird erwogen.

Bestattungen finden ausschließlich im Freien und im engsten Familienkreis statt.Trauergespräche finden telefonisch statt. Pfarrer Hartmut Lemp und alle KollegInnen sind telefonisch jederzeit erreichbar. Falls nicht direkt, wird möglichst bald zurück gerufen. Bitte Name und Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter hinterlassen.

Wir möchten ermutigen, zum Telefon zu greifen und Menschen anzurufen, die wenig soziale Kontakte haben. Die Vater-Unser Glocke läutet täglich um 18 Uhr. Im Kirchengebäude werden wir nachts Licht einschalten als sichtbares Zeichen: als Christen glauben wir, dass das Licht immer stärker ist als die Finsternis. Auch die Lichter der Schäferwagenanlage wollen diese Botschaft in die Welt tragen. Gerne nehmen wir Vorschläge auf, die das Lebens l(i)ebenswert machen.

Und bis wir uns wieder sehen, halte Gott uns fest in seiner Hand.

 


 

Die Coronakrise - eine Herausforderung an die Kirchengemeinde

Die Corona-Pandemie ist eine sehr große Herausforderung für unsere gesamte Gesellschaft. Die enorme  Infektionsgefahr zwingt alle zu schmerzlichen Maßnahmen. Als Kirche liegt uns besonders daran, Menschen so miteinander zu verbinden, dass sie gemeinsam gestärkt werden – durch die Verkündigung in Wort und Tat, durch Gesang, Gebet, Gespräch und darin, dass sie aneinander Anteil nehmen und sich gegenseitig unterstützen. Jetzt ist es geboten, voneinander Abstand zu halten, um uns gegenseitig vor Ansteckung zu schützen. Das bringt uns durcheinander. Es ist deshalb wichtig, dass wir alle Schutzmaßnahmen als gemeinschaftliches Handeln begreifen, mit dem wir uns umeinander sorgen. Die Evangelische Kirchengemeinde stellt sich ihrer Verantwortung, alles zu tun, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Und es geht uns darum,  auch in den Zeiten des Abstands voneinander Möglichkeiten zu suchen und zu pflegen, in denen wir aufmerksam füreinander sind und miteinander Halt und Kraft im Evangelium finden. Nächstenliebe ist und bleibt unser Maßstab.

Grundsätzlich gilt: Die Kirchengemeinde und ihre Mitglieder halten die gesetzlichen Regelungen ein und kommen den Empfehlungen nach. Dies bedingt bis auf weiteres den Verzicht auf Gottesdienste und Veranstaltungen. Es ist davon auszugehen, dass dies in den nächsten Wochen – auch über Ostern hinaus bis mindestens 30. April so sein wird. Entsprechend dieser behördlichen Regelung ist auch jede andere Form einer Zusammenkunft in Kirchen untersagt. Gegenwärtig ist das stille Gebet einzelner Menschen in Kirchen noch möglich. Die Villinger und Nonnenröther Kirche sind derzeit tagsüber nicht geöffnet.

Darüber hinaus sind alle Veranstaltungen in den Kirchengemeinden und Dekanaten, bei denen sich Menschen begegnen, abzusagen. Das schließt nicht nur öffentliche Veranstaltungen, sondern auch alle gemeindlichen Kreise und Sitzungen ein.

Auch gottesdienstliche Feiern zur Taufe, Trauung und Konfirmation können zurzeit nicht stattfinden. Taufgottesdienste, Trauungen und Konfirmationen werden verschoben. In besonderen Situationen sind Taufen im häuslichen Rahmen (Nottaufen) möglich.

Bestattungen gehören zu den sensibelsten kirchlichen Handlungsfeldern. Aber auch hier gilt, dass grundsätzlich den behördlichen Regelungen zu folgen ist. Gegebenenfalls sind in der nächsten Zeit nur kurze Bestattungsfeiern im engsten Familienkreis am Grab möglich. Hier kann es täglich zu Änderungen kommen. Wenn dies so sein sollte, sind auch hier die örtlichen behördlichen Vorgaben zu beachten. Weitergehende Hinweise zur Trauerbegleitung und Bestattungen können im persönlichen Gespräch mit Pfr. Hartmut Lemp abgesprochen werden.

Dabei stellen sich Fragen an die seelsorgliche Praxis, die vor einer Woche kaum denkbar waren: Wie kann ein Trauergespräch stattfinden? Wie viele Trauernde können zur Beerdigung auf den Friedhof?  Die Beschränkung der Teilnahme und das Abstandsgebot belasten alle Angehörigen und Seelsorgenden bereits jetzt in kaum gekannter Weise.

Wir werden Alternativen bedenken müssen: Tatsächlich können Trauergespräche auch per Telefon geführt werden. Und als Trost in der Krise: Kleine Beisetzungen können später als Gedenkgottesdienst nachgeholt werden. Dabei ist jetzt schon abzusehen: Der Ewigkeitssonntag des Jahres 2020 wird eine besondere Bedeutung bekommen. Es sind Zeiten, die an alle höchste Herausforderungen stellen. Sowohl für Trauernde, als auch für Pfarrer gilt: Die allgemeinen Regeln zur Gesundheit in der Seelsorge sind unbedingt zu beachten. Es kann alle entlasten, von Aussegnungen im wahrsten Wortsinne Abstand zu nehmen.

In Absprache mit der Landesregierung soll in den kommenden Tagen die genaue Umsetzung geklärt werden und ob Trauerfeiern beispielsweise zu den "unbedingt notwendigen Tätigkeiten" zu zählen sind, die von Gesamtregelungen ausgenommen sind. Weiterhin gilt grundsätzlich: Trauerfeiern in geschlossenen Räumen wird es zunächst nicht mehr geben. Über die Anzahl der Teilnehmenden wird in den kommenden Tagen neu entschieden. Pfarrer Hartmut Lemp und alle KollegInnen sind telefonisch jederzeit erreichbar. Falls nicht direkt, wird möglichst bald zurück gerufen. Bitte Name und Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter hinterlassen.

Das Gemeindebüro der Kirchengemeinden in Villingen Am Bornweg 9 ist, wie gewohnt, dienstags von 10-13 Uhr besetzt, für den Publikumsverkehr jedoch nicht geöffnet, Ihre Anfragen werden gerne unter der Tel. 06402-7863 entgegengenommen.

Dem Kirchenvorstand mit Pfarrer Hartmut Lemp ist bewusst, dass dies alles sehr schmerzlich ist, hält aber alle Einschränkungen aus Gründen der gegenseitigen Sorge füreinander zurzeit für unumgänglich – auch die des gottesdienstlichen Lebens. Abstand voneinander halten ist jetzt das Gebot der Stunde.

Dies bedeutet zugleich, nach anderen Formen zu suchen, einander beizustehen und um Kraft aus der Botschaft des Evangeliums zu bitten. Wir raten dazu, im häuslichen Rahmen an Gottesdiensten und Andachten teilzunehmen, die im Rundfunk, Fernsehen und auch im Internet übertragen werden beziehungsweise auf Abruf zur Verfügung stehen. Dazu wird es laufend Informationen geben.

In unseren Dörfern gibt es gute Ideen der gegenseitigen Hilfe: Ein Gastwirt bietet an, dass er einen Lieferservice für Bestellungen einrichtet, wenn Menschen eine Mahlzeit brauchen und keine Abholung möglich ist. Auch hier kann das Pfarramt Hilfe vermitteln.

Wir wollen aufeinander achten! Wir möchten ermutigen, zum Telefon zu greifen und Menschen anzurufen, die wenig soziale Kontakte haben. Ob wir die Vater-unser-Glocke regelmäßig täglich um 18 oder 21 Uhr anstellen und einladen das Gebet gemeinsam zu sprechen, wird in den kommenden Tagen entschieden. Im Kirchengebäude werden wir nachts Licht einschalten als sichtbares Zeichen: wir als Christen glauben, dass das Licht immer stärker ist als die Finsternis. Auch die Lichter der Schäferwagenanlage wollen diese Botschaft in die Welt tragen. Gerne geben wir Vorschläge weiter, die das Lebens l(i)ebenswert machen.

Für uns alle ist die gegenwärtige Situation etwas, was wir so bisher noch nicht erlebt haben. Lassen Sie uns alle füreinander beten und leben – mit Gottes Kraft und seinen Segen!

„Gott, Du Geheimnis der Welt. So vieles ist zur Zeit ungewiss. Bin ich erkrankt, wie wird es weiter gehen? Stecke ich andere an? Habe ich andere angesteckt? Bin ich gesund, bleibe ich gesund? Schaffe ich es, mich nicht anzustecken? Bin ich zuhause, wie schaffe ich es, nur hier zu sein?
Mich nicht so bewegen zu können, wie ich es gewohnt bin? Betreue ich meine Kinder zuhause, wie schaffe ich diese neue Herausforderung? Wie werde ich diese Zeit finanziell überstehen? Wie wird es weiter gehen?

Und dann höre ich den Satz den der Engel auf dem Feld sprach, bei der Geburt. Ich höre diesen Satz, den der Engel zu Maria sprach, zu den Frauen am Grab. Fürchte dich nicht! Sei bei uns, du Gott der Zuversicht, rufe uns diesen Satz zu und lass uns an ihn glauben. Amen“


 

Für die nächsten Wochen finden sonntags keine Gottesdienste in der Villinger und Nonnenröther Kirche statt.

Dabei überlegen die Kirchenvorstände, wie die Kirchen als Trost- und Hoffnungsorte zur Verfügung stehen: Wir diskutieren, die Glocken auch sonntags läuten zu lassen, als Zeichen der Zuversicht und als Einladung zum gemeinsamen Gebet. Es gibt Überlegungen, die Kirchen dauerhaft zu öffnen, damit Einzelne sie besuchen können. In den Kirchen soll Musik unserer Orgel vom Band gespielt werden. Wir haben wunderbare Aufnahmen von „Pop meets Classic“. Vielleicht können wir Möglichkeiten schaffen eine Kerze anzuzünden. In den Bankreihen liegen Trostworte aus und Gebete. Die Heizung in den Kirchen wird vollständig ausgestellt. All dies ist natürlich nur dann möglich, wenn nicht eine übergreifende Ausgangssperre sinnvoll ist.

Ob wir dies umsetzen, werden wir im nächsten Hungener Anzeiger bekannt geben. Aktuelle Maßnahmen werden auch im Internet unter ekhn.de veröffentlicht und auf unserer Homepage villingen-online.de und nonnenroth.de.

Gruppenveranstaltungen im Gemeindehaus finden vorerst nicht statt.

Gleichzeitig wollen wir das Gemeindebüro als Koordinierungsstelle für Hilfe im Dorf gestalten. Wir planen es täglich zu besetzen – auch ehrenamtlich. Hier kann man anrufen und Hilfe bekommen und anbieten. Der Gemeindebus steht zur Verfügung für Hilfstransporte jeder Art. Wann genau das Büro besetzt ist, wird auf dem Anrufbeantworter angesagt. In den kommenden Tagen planen wir Zettel zu verteilen, die Hilfe anfordern können und Hilfe anbieten. In den Gemeindehäusern steht kostenloses W-Lan zur Verfügung.

Die Konfirmation am 3. Sonntag nach Ostern wird verschoben. Die Anmeldung der neuen Konfirmanden ebenfalls. Ob unser Kirchentag im Steinbruch am 21. Juni stattfinden kann, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Die Einladung an unsere Freunde aus Weißrussland bleibt zunächst bestehen.

Trauerfeiern sollen in der kommenden Zeit nicht mehr in geschlossenen Räumen stattfinden, sondern ausschließlich im Freien. Auch hier möchten wir immer wieder darauf aufmerksam machen, dass der Abschied in Würde geschieht, dass aber Abstände zwischen den Besuchern eingehalten werden.

Zu seelsorgerlichen Gesprächen ist Pfarrer Hartmut Lemp immer bereit. Dies sollte vermehrt telefonisch geschehen. Anfragen hierzu bitte nicht über Facebook, sondern über das Festnetz 06402-7109. Bitte nur in dringenden Fällen mobil: 0170 1203 772.

Jubiläen (Konfirmationsjubiläen – Hochzeitsjubiläen) jedweder Form werden zunächst zurückgestellt.

Taufen und Hochzeiten in öffentlichem Gottesdienst werden zunächst ebenfalls zurückgestellt. In besonderen Notsituationen kann die Taufe als Haustaufe erfolgen.

Die Schäferwagen-Herberge steht als Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung. Buchungen behalten ihre Gültigkeit. In wie weit sie in Notsituationen als besonderer Schutzort Verwendung finden kann, wird diskutiert.

Die Vorbereitungen innerhalb von Gruppen für das Jubiläumsjahr 2021 (500 Jahre Lutherweg 1521 und 750 Jahr Feier Nonnenroth) werden zurück gestellt. Wir wollen Kommunikationsformen der Vorbereitung aufbauen, die das Internet möglich macht.

Als Christinnen und Christen werden wir von einer Glaubenshoffnung getragen und dürfen selber zum Träger dieser Hoffnung werden. „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“

 


 

Kleidersammlung für Bethel: Vom 09. März bis 14. März wird auch in diesem Jahr wieder die Kleidersammlung für Bethel durchgeführt: 

Villingen Abgabestelle beim Gemeindehaus Am Bornweg 9 in der Garage – Tor ist offen -.

Nonnenroth Abgabestelle bei Fam. Ruhl Grünberger Straße 1 – herzlichen Dank an Fam. Ruhl für die freundliche Bereitschaft zur Entgegennahme.          

Die Brockensammlung Bethel sammelt seit mehr als 125 Jahren gute, tragbare Kleidung (Kleidung und Wäsche, Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere und Federbetten- jeweils gut verpackt, Schuhe bitte paarweise bündeln, keine Lumpen und Textilreste) in ganz Deutschland gemäß dem Bibelvers aus dem Neuen Testament: „ Sammelt die übrigen Brocken, auf dass nichts umkomme“ (Johannes 6,12). Mit den Erlösen aus den Kleiderspenden wird die Arbeit der von Bodelschwinghschen Anstalten unterstützt, die sich für kranke, alte oder benachteiligte Menschen einsetzen.

Bethel ist eine der größten diakonischen Einrichtungen Deutschlands und eng verbunden mit der Evangelischen Kirche in Deutschland, getragen von christlicher Nächstenliebe. „Gemeinschaft verwirklichen“ ist die Vision für die diakonische Arbeit Bethels.

Ihre Kleiderspende ist in guten Händen, denn die Brockensammlung Bethel setzt sich für einen sozial- und umweltverträglichen sowie ethisch verantwortbaren Umgang mit gebrauchter Kleidung ein. Sie ist Mitglied im Dachverband FairWertung e.V.. weitere Infos unter www.brockensammlung-bethel.de

 


Krippenspiel 2019

Startbild Krippenspiel 1

Soo schön! Schaut euch ein paar Bilder von der wunderbaren Stimmung in der Villinger Kirche an!

           

Bereits an dieser Stelle bedanken wir uns für zahlreiche Spenden an unsere Kirchengemeinden. Wer die Kirchengemeinden unterstützen möchte kann dies tun: Kirchengemeinde Villingen DE12 5139 0000 0094 6187 03. Kirchengemeinde Nonnenroth DE69 5139 0000 0081 3796 02. Oder die Weißrusslandhilfe DE12 5139 0000 0094 6188 00. Bitte möglichst im Verwendungszweck Adresse angeben. Wer eine besondere Verwendung möchte wie z.B. Renovierung Glocken , Beleuchtung der Nonnenröther Kirche oder Heimatkundlicher Arbeitskreis, möge dies bitte ebenfalls im Verwendungszweck angeben. Eine Spendenbescheinigung versenden wir automatisch ab 20 €.

An Heilig Abend ist die Kollekte ausschließlich für Brot für die Welt. Die Aktion Brot für die Welt unterstützt seit fast 60 Jahren Menschen in schwierigen Lebenssituationen in über 100 Ländern dieser Erde. Dabei wird den Menschen so geholfen, dass sie ein selbstständiges Leben in Würde führen können. In diesem Jahr liegt das Hauptaugenmerk auf Projekten, die Menschen bei der Versorgung mit Wasser unterstützen. Zum Beispiel in Burkina Faso: Wasser ist im westafrikanischen Burkina Faso ein kostbares Gut. Es mangelt an sauberem Trinkwasser und Wasser für Felder und Gärten. ARFA, eine Organisation in Burkina Faso, ist ein Partner von Brot für die Welt. Sie hat das Leben für 1500 Kleinbauernfamilien im Osten des Landes enorm verbessert. Dank des Baus von Brunnen und Regenwassertanks. Die Familien können nun ganzjährig ihre Felder bewirtschaften. Damit sichern sie ihre Ernährung. Diese gute Arbeit von ARFA soll auch auf andere Regionen ausgedehnt werden, so dass noch mehr Menschen bei der Sicherung ihres Lebensunterhalts geholfen werden kann.

Mit sieben weihnachtlichen Wünschen grüßen wir alle Mitchristen:

Wie der Stern über dem Stall von Bethlehem stehenblieb,

so möge Gott sein Licht auch über deinem Leben leuchten lassen, in frohen und traurigen Zeiten

Wie die Engel den Frieden auf Erden verkündeten, so möge Gottes Frieden auch dein Haus und Herz erfassen und von dort aus weiterziehen in eine oftmals friedlose Welt.

Wie die Tür im Stall von Bethlehem allen offenstand, so möge auch Christus dir die Tür zum Leben sein. Möge deine offene Tür auch jene erfassen, die Mauern ziehen wollen und Türen verschließen.

Wie Ochs und Esel die Krippe ihres Herrn kannten, so mögest auch du erkennen, dass Gott es gut mit dir meint und du in aller Zeit spürst, von guten Mächten wunderbar geborgen zu sein.

Wie Maria alle Worte in ihren Herzen bewegte, so mögest auch du dich von Gottes Wort bewegen lassen und dabei den Mut zu finden, populistischen Halbwahrheiten und Lügen entgegenzuwirken.

Wie Josef für Maria und das Kind sorgte, so mögest auch du dich der Menschen annehmen, die Gott dir anvertraut hat und darauf vertrauen, dass wenn Du einen Menschen brauchst, schon gar mancher zu einem Engel geworden ist.

Wie das Kind von Maria und Josef zugleich Gottes Kind war,

so mögest auch du immer Gottes Kind sein – und bleiben.

 

 


Songlines in der Villinger Kirche

Zum 9.mal in Folge, schaffte es dieser inzwischen hoch qualitative Jugendchor der Musikschule, aufgebaut von Peter Damm, inzwischen hochdekoriert, mit einem tollen Programm die Menschen in der Villinger Kirche zu begeistern. Für einen Teil der Jugendlichen ist das Singen in der Villinger Kirche immer auch ein Heimspiel, sind doch einige der Sängerinnen heimisch in Villingen und Nonnenroth. Für etwas Unruhe sorgte bei einigen Besuchern, die falschen Hinweise in der Presse, dass die SternStunde in Hungen stattfinden wird. Schon eine halbe Stunde vor Beginn, waren die Plätze im unteren Teil der Kirche besetzt. Aber das akustische Vergnügen kommt auch im oberen Teil der Kirche nicht zu kurz. Wie immer hat der Chor in seinem Repertoire ganz klassische Weihnachtslieder und singt den Originalsatz von Tochter Zion von Händel. Parallel ging es bei zahlreichen Liedern ordentlich fetzig zu und keine Hand in der Kirche bleibt ruhig. Sehr angenehm war auch die einfühlsame Moderation von Vanessa Wagner. Viele Besucher nahmen im Anschluss noch die Gelegenheit wahr, eine der schönsten Krippen in Mittelhessen sich vor der Kirche anzuschauen. Wie immer gab es auch heiße Getränke auf dem Vorhof der Kirche. Nun darf man sich auf den nächsten Auftritt der jungen Leute freuen. Am 21. Juni 2020 wird es einen Kirchentag im Villinger Steinbruch geben. Hier treten dann die Songlines, Querbeet und Brestschanka aus Weißrussland nebeneinander auf. Am Ende zeigten sich die Besucher spendabel. Weit über 600 Euro Kollekte sammelte man ein, die vollständig an den Chor weitergeben werden. Für das Jahr 2021 hat sich Pfarrer Hartmut Lemp eine gemeinsame Konzertreise mit dem Chor nach Weißrussland vorgenommen. Europa hört hinter Polen nicht auf. „Wir müssen Mauern überwinden, wenn wir ein friedliches Europa gestalten wollen. Ihr mit euren Liedern schafft das. Heute Abend in unseren Herzen und 2021 hoffentlich gemeinsam nach Weißrussland.“ Die Kirchengemeinde bedankte sich mit 26 Friedenskerzen an die jungen Leute, auf der in 20 verschiedenen Sprachen, von Schalom, Salem, Mir, Paece – Frieden. In einem Wort die Kurzbotschaft von Weihnachten steht.“

Auf dem Bild die Mitarbeiter der Weißrusslandhilfe mit Krippe:Krippe mit Mitarbeiter

 


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Kontakt

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Pfarrer Hartmut Lemp
Hirzbacher Weg 8
35410 Hungen-Villingen
fon: 06402-7109
mobil: 0170-1203772
fax: 03212-7109677
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Gemeindebüro der ev. Kirche
Villingen und Nonnenroth:

Am Bornweg 9
35410 Hungen-Villingen
fon: 06402-7863
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Ortsvorsteher Villingen:
Manfred Paul
Härberpfad 2
35410 Hungen-Villingen
fon: 06402 9320
mobil: 01729809438
fax: 06402 508855
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Ortsvorsteher Nonnenroth:
Werner Leipold
Die Fünf Morgen 4
35410 Hungen-Nonnenroth
fon: 06402 2455
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